13. Juli 2020

#stayfit: Fitnesstipps für zuhause

Vielleicht gehst du mehrmals pro Woche ins Fitness. Vielleicht hast du seit Corona einen erhöhten Drang nach Bewegung. Mit unseren Fitnesstipps kannst du dich auch zuhause auspowern und in Form bleiben.

Keine Angst, wir schlagen dir nicht vor, einen Marathon auf dem Balkon zu rennen, wie es der Franzose Elisha Nochomovitz getan hat. Unsere Tipps sind platzsparend aber wirksam. Du brauchst dazu nur Sportkleidung, gutes Internet, vielleicht eine Sportmatte oder ähnliche Unterlage und natürlich Motivation.

Kurz und schmerzlos: Dehnen

Sogar wenn du keinen Fitnessbedarf hast in der Corona-Krise, empfehlen wir dir, dich mehrmals täglich zu strecken. Ja, richtig gelesen. Denn im Homeoffice hockst du stundenlang vor dem Computer in einer bequemen aber ungesunden Haltung und am Ende des Arbeitstages lümmelst du auf dem Sofa weiter rum. Deshalb: Stell dir einen Wecker und strecke dich einmal pro Stunde ausgiebig. Mach dich zuerst ganz gross, versuche mit deinen Fingerspitzen die Decke zu berühren. Als zweites beugst du dich hinunter und versuchst mit den Fingerspitzen die Zehenspitzen zu berühren. Zum Schluss streckst du dich nochmals bis zur Decke, spür das Knacken in deiner Wirbelsäule – dann darfst du dich wieder vor dem Computer zusammenkauern.

Vielfältiges Onlineprogramm

Schon vor Corona-Zeiten hiess es: Im Internet gibt es nichts, das es nicht gibt. So findest du im Netz auch ein umfangreiches Angebot an Fitnessprogrammen zum mitmachen. Neben Videos von Fitnesscentern gibt es auch auf YouTube viele Fitnesskanäle, wo du ganz nach Belieben ein Training auswählen kannst:

Der Vorteil an Fitnessvideos auf YouTube ist natürlich, dass du dich nur auf dich konzentrieren kannst, es ist gratis und du kannst eine Pause machen, wenn du nicht mehr magst oder wenn du die Übung nicht ganz verstanden hast. Vielleicht brauchst du aber den Live-Charakter einer Fitnesslektion, die Interaktivität und den Ansporn einer Person, die mit dir mitmacht. Dazu haben sich viele Fitnesscenter bereits kreative Lösungen ausgedacht.

Fit mit der Armee

Zu guter Letzt noch eine App-Idee: Das Bundesamt für Sport und die Schweizer Armee haben (ursprünglich für angehende Rekruten) eine App entwickelt. Auf der Grundlage von Geschlecht, Alter und Gewicht sowie einem Fitness-Selbsttest bekommst du ein individuelles Trainingsprogramm zum Muskelaufbau oder Verbesserung deiner Ausdauer. Dazu kannst du auch ein Trainingstagebuch führen, es gibt Informationen zu Motivation oder Ernährung. Die Ready-App ist kostenlos im Android– und Applestore verfügbar.

Die Zusatzversicherung zahlt für Sport zuhause

Falls dein Yogastudio oder Fitnesscenter kostenpflichtige Workouts für zuhause anbieten, übernehmen die Krankenversicherungen teilweise Beiträge. Es kommt auf deine Zusatzversicherung an. Zudem kannst du bei Bonusprogrammen deiner Krankenversicherung (wie Helsana, SWICA, Atupri, Sanitas, … ) wertvolle Punkte sammeln, auch wenn du deine Schritte zuhause und nicht mehr auf deiner Joggingroute sammelst. Informiere dich am besten direkt bei deiner Krankenkasse. Die Zusatzversicherung der Swica unterstützt auch die Teilnahme an Livestream-Kursen und Live-Videocoaching – sofern die Fitnesscenter, Tanzschulen und Kursleitern von der Swica anerkannten sind.

Diese Liste hat nicht den Anspruch vollständig zu sein – viele Fitnesscenter leiden unter der Schliessung wegen Corona und müssen auf Online-Angebote ausweichen und sind deshalb umso mehr auf deine Unterstützung angewiesen. Wenn also dein Fitnesscenter auch Programme für zuhause anbietet, dann schreib es doch in die Kommentare.

Alexandra Gygax

Als digital Native weiss Alexandra, welche Online-Angebote du zu Zeiten von Corona und «social distancing» auf keinen Fall verpassen solltest. Alexandra ist Content und Community Managerin bei Comparis.

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