29. Oktober 2020
Tipps zum Geld sparen

Ist dein Budget knapp? So kannst du sparen

Das Bekämpfen der Corona-Pandemie-Folgen ist teuer. Das bekommen immer mehr Menschen in der Schweiz zu spüren. Über eine Million Erwerbstätige sind in Kurzarbeit und haben Angst um ihren Job – der Gürtel muss bei einigen enger geschnallt werden. Hier findest du Tipps, wo du den Rotstift ansetzen musst, um deine Finanzen zu optimieren und zu sparen.

Digitale Kosten reduzieren

Nutzt du deinen Handyabovertrag wirklich aus oder brauchst du nur einen Bruchteil davon, was in deinem Abo inklusive wäre? Das passende Datenpaket zu deinem Smartphone zu finden ist oft nicht einfach und einmal abgeschlossene Verträge werden meist nicht mehr überprüft. Handyabos zu vergleichen lohnt sich aber, denn in den vergangenen Jahren sind die Handyabos deutlich günstiger geworden. Provider werben vor allem mit Rabatten für Neukunden von 50 Prozent und mehr. Wenn du von diesen Rabatten auch profitieren möchtest, kontaktierst du am besten deinen Provider. Sprich das günstigere Angebot an und fordere einen Preisnachlass bei deinem Abo. Geht dein Provider nicht darauf ein, kannst du den Vertrag kündigen und zu einem günstigeren Anbieter wechseln.

Beim Einkaufen sparen

Durchschnittlich geben wir Schweizer rund 30 Prozent unseres Einkommens für Konsum aus (ohne Mobilität und Wohnen). Neben Smartphone-Abos gehören zum Beispiel auch Ausgaben für das Nachtleben, kulturelle Anlässe, Besuche von Restaurants und das Kaufen von Lebensmitteln zu den Konsumausgaben. Beim Einkaufen kannst du ohne Einschränkung sparen, indem du beispielsweise die Preise vergleichst. Selbst bei günstigeren Produkten um die 50 Franken variieren die Preise je nach Anbieter um 20 Prozent und mehr. Beim Onlineshopping musst du immer auf versteckte Kosten achten. Ein Beispiel: Anbieter x bietet das gesuchte Produkt mit 25 Franken am günstigsten an, verrechnet aber 9 Franken Lieferkosten. Anbieter y verkauft dasselbe Produkt für 29 Franken und liefert es kostenlos. In diesem Fall wäre das günstigste Angebot wegen den versteckten Kosten eben nur vermeintlich am billigsten.

Sparen kannst du auch, indem du bei Non-Food-Artikeln nicht das neueste Modell, sondern die Vorgängerversion kaufst. Meistens sind die Leistungen bei neuen Artikeln nicht viel besser als bei den älteren Modellen, die Vorgängerversionen sind aber deutlich günstiger.

Schweizer Haushalte geben pro Monat durchschnittlich 636 Franken pro Monat für Lebensmittel aus. Beim Lebensmitteleinkauf kannst du mit Aktionen sparen. Hier lohnt sich ein Blick in die täglichen bzw. wöchentlichen Aktionen der Detailhändler. Häufig stellen sie diese auch in ihrer App auf einen Blick dar, sodass du sie direkt auf deine digitale Shoppingliste setzen kannst.

So fährst du günstiger

Für die Mobilität geben die Schweizer rund 7,5 Prozent des monatlichen Budgets aus. Wenn du wegen der Corona-Krise deutlich weniger unterwegs bist, lohnt sich das Hinterlegen deines ÖV-Abos oder das Deponieren des Kontrollschildes deines Autos. Falls du dein Auto trotzdem brauchst, kannst du durch eine ökologische Fahrweise Treibstoff sparen. Auch beim Kaufen von Zubehör kannst du sparen: Denn wer nicht Kompletträder kauft, sondern nur neue Reifen, spart. Auch der Vergleich deiner Autoversicherung kann sich lohnen, denn gerade bei der Autoversicherung kannst du Kosten sparen.

Falls dir diese Tipps noch nicht reichen, findest du weitere Spartipps hier.

Carmen Müller

Ohne Handy aus dem Haus? Das kann sich Carmen nicht vorstellen. Darum arbeitet sie auch in der Social-Media-Abteilung bei Comparis. Ihr Corona-Motto: Auch wenn du zuhause bleibst, mach etwas daraus und sehe es positiv!

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