29. Oktober 2020

4 Tipps, die du beim Grillieren auf dem Balkon beachten solltest

Grillieren in freier Natur macht Spass, aber momentan ist es auch auf dem eigenen Balkon ein Vergnügen. Nur nicht immer für die Nachbarn. Wie vermeidest du Ärger wegen Lärm und Gerüchen? Hier findest du die Antwort auf diese Frage.

Würstchen, Steaks und Gemüse – sobald die Temperaturen steigen, liegen sie auf den Grillrost. Als Mieter ohne Garten muss auf dem Balkon grilliert werden. Doch was ist dabei erlaubt – und was nicht?

1. Was steht im Mietvertrag / in der Hausordnung?

Grillieren auf dem Balkon ist laut Mietrecht grundsätzlich gestattet – egal ob mit Elektro-, Gas- oder Holzkohlegrill. Die Verwaltung darf das Grillieren auf dem Balkon nicht verbieten. Sie können aber beispielsweise das Benutzen eines Holzkohlegrills verbieten und stattdessen nur Gas- oder Elektrogrills erlauben.

Welche Arten von Grillgeräten erlaubt sind, steht in der Hausordnung. Die dortigen Verbote müssen auf Sachlichkeit beruhen, verhältnismässig sein und dürfen nicht zu stark in das Privatleben der Mieterinnen und Mieter eingreifen. Der Mietvertrag muss zudem auf die Hausordnung verweisen. Wenn du genau wissen möchtest, was bei dir erlaubt ist, schaust du am besten sowohl in den Mietvertrag, als auch in die Hausordnung, bevor du dir einen Grill kaufst. Es ist dem Vermieter nicht erlaubt, im Nachhinein Einschränkungen und Verbote für das Grillieren auf dem Balkon zur Hausordnung hinzuzufügen. Das wäre nur okay, wenn der Mieter seine ausdrückliche Zustimmung gibt. 

2. Nimm auf deine Nachbarn Rücksicht!

Mieter dürfen auf dem Balkon oder der Terrasse grillieren – solange die Rücksichtspflicht gewahrt wird. Das heisst, du solltest übermässige Rauchentwicklung vermeiden und nicht nach der Nachtruhe noch frisch und fröhlich weiter Grillieren.

Die Missachtung der Rücksichtspflicht kann zu einer Mahnung durch deine Verwaltung führen. Willst du zum Beispiel auf der gemeinsam geteilten Wiese vor dem Wohnbblock grillieren, solltest du dich je nach Fall mit deinen Nachbarn kurzschliessen. So kannst du verhindern, dass es wegen dem Grillieren zu Konflikten oder Streit kommt. 

Theoretisch wissen wir es alle, aber nochmal zur Erinnerung: Wer nach 22 Uhr noch draussen sitzen mag, sollte auf laute Konversationen, Singen und Musizieren verzichten. 

3. Welche Art Grill eignet sich am besten?

Der grösste Nachteil beim Holzkohlegrill ist der starke, teils beissende Rauch, der den Nachbarn in die Nase steigt. Was im Wald Teil des Charmes eines Holzfeuers ist, kann auf dem Balkon für dich (und deine Nachbarn) unschöne Folgen. Eine Alternative ist zum Beispiel der Lotusgrill. Eine batteriebetriebene Lüftung sorgt für ein schnelles Aufheizen der Kohle und es gibt kaum Rauchwolken, die aufsteigen. Ausserdem gibt es ihn in verschiedenen Grössen und er ist verhältnismässig gut verstaubar. 

4. Wie vermeide ich zu grosse Rauchbildung bei Holzkohlegrills?

Sollte das Grillieren mit Holzkohle bei dir erlaubt sein, kannst du übermässige Rauchbildung bei Holzkohlegrills wie folgt verhindern: 

    • Anzünder sparsam verwenden
    • Holzkohlen der Grillmenge anpassen
    • Kein behandeltes oder feuchtes Holz verwenden
    • Marinade und Fett über eine Tropfschale auffangen

Auf jeden Fall wünschen wir en Guete! 😉

Natascha Schläpfer

Natascha ist zwar nicht mit dem Internet aufgewachsen, aber trotzdem dort zuhause. Vine-Compilations, schöne Reisebilder auf Instagram und seit neustem die Stickerei gehören zu ihren Lieblingszeitvertreiben. Heute arbeitet sie bei Comparis als Content & Community Managerin.

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